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Jede zweite Frau, die sich chronisch müde, gereizt fühlt oder mit brüchigen Nägeln und Haarausfall kämpft, neigt dazu, die Ursache in Schlafmangel, Stress oder einer allgemein schlechten Ernährung zu suchen. Dabei wird kaum jemandem bewusst, dass hinter diesen scheinbar banalen Beschwerden ein konkretes Defizit stecken kann – ein Mangel an Magnesium, Zink oder Selen. Gerade diese drei Mineralstoffe gehören zu den Nährstoffen, die Frauen im tschechischen Umfeld am häufigsten fehlen, und dabei spielen sie im Körper eine absolut entscheidende Rolle. Schauen wir uns an, warum das so ist, wie man erkennt, dass sie uns fehlen, und vor allem – wo man sie in der alltäglichen Ernährung findet.

Bevor wir uns den einzelnen Mineralstoffen widmen, ist ein wichtiger Kontext erwähnenswert. Laut Daten des Staatlichen Gesundheitsinstituts und umfangreicher Ernährungsstudien bewegt sich die tschechische Bevölkerung – und Frauen im Besonderen – an der unteren Grenze der empfohlenen Zufuhr gleich bei mehreren Mikronährstoffen. Das liegt nicht daran, dass wir zu wenig essen würden. Das Problem besteht eher darin, was wir essen. Die moderne Ernährung, reich an industriell verarbeiteten Lebensmitteln, Weißmehl und einfachen Zuckern, liefert zwar ausreichend Kalorien, ist aber hinsichtlich der Mineralstoffzusammensetzung überraschend arm. Und gerade Magnesium, Zink und Selen sind die Mineralstoffe, die unter dieser Verschiebung im Speiseplan am meisten leiden.


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Magnesium – der stille Wächter des Nervensystems und der Muskeln

Magnesium wird manchmal als „Mineral der Ruhe" bezeichnet, und das nicht ohne Grund. Es ist an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt, von der Übertragung von Nervenimpulsen über die Regulierung des Blutdrucks bis hin zur Proteinsynthese. Für Frauen ist es darüber hinaus im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt von entscheidender Bedeutung – es beeinflusst den Verlauf des Menstruationszyklus, kann die Symptome des prämenstruellen Syndroms lindern und spielt auch eine Rolle bei der Schlafqualität.

Aber wie erkennt man, dass man zu wenig davon hat? Typische Anzeichen sind Muskelkrämpfe und -zuckungen (zum Beispiel das unangenehme Zucken des Augenlids, das die meisten Menschen kennen), Schlaflosigkeit, erhöhte Ängstlichkeit, Kopfschmerzen und ein Gefühl allgemeiner Erschöpfung. Viele Frauen übersehen diese Symptome jahrelang oder schreiben sie dem Stress zu, dabei reicht eine relativ einfache Anpassung des Speiseplans.

Wo findet man Magnesium? Die reichhaltigsten Quellen sind dunkles Blattgemüse (Spinat, Mangold, Grünkohl), Kürbiskerne, Mandeln, Cashewnüsse, dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil und Vollkorngetreide. Eine interessante und oft übersehene Quelle ist auch die Avocado. Eine mittelgroße Frucht enthält etwa 58 mg Magnesium, was ungefähr 15 % der empfohlenen Tagesdosis für eine erwachsene Frau entspricht. Ein praktischer Tipp: Es reicht, morgens eine Handvoll Kürbiskerne in den Joghurt oder das Haferflockenporridge zu geben, und man deckt fast ein Viertel des Tagesbedarfs, ohne seine Essgewohnheiten grundlegend ändern zu müssen.

Die empfohlene Tagesdosis von Magnesium für erwachsene Frauen liegt laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bei etwa 300–320 mg. Bei intensivem Training, in der Schwangerschaft oder bei hohem Stressniveau kann der Bedarf noch höher sein. Gerade deshalb zählt Magnesium zu den Mineralstoffen, bei denen es sinnvoll sein kann, auch ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel in Betracht zu ziehen – idealerweise jedoch nach Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater, da nicht alle Magnesiumformen gleich gut aufgenommen werden. Zu den am besten verwertbaren gehören Magnesiumbisglycinat und -citrat, während das günstige Magnesiumoxid, das in vielen preiswerten Präparaten zu finden ist, eine deutlich geringere Bioverfügbarkeit aufweist.

Zink und Selen – zwei Mineralstoffe, ein gemeinsames Problem

Während über Magnesium relativ häufig gesprochen wird, bleiben Zink und Selen im öffentlichen Bewusstsein eher im Schatten. Dabei ist ihre Bedeutung für die Frauengesundheit enorm – und ihr Mangel verbreiteter, als man annehmen könnte.

Zink ist unerlässlich für die korrekte Funktion des Immunsystems, die Wundheilung, die Gesundheit von Haut und Haaren und sogar für die Geschmacks- und Geruchswahrnehmung. Für Frauen ist es besonders wichtig in der Zeit der Schwangerschaftsplanung, da es an der korrekten Zellteilung und Entwicklung des Fötus beteiligt ist. Ein Zinkmangel äußert sich durch häufigere Infektionen, langsame Wundheilung, Akne, Haarausfall und weiße Flecken auf den Nägeln – gerade diese sind einer der bekanntesten, wenn auch nicht hundertprozentig zuverlässigen Indikatoren.

Das Problem mit Zink besteht darin, dass seine reichhaltigsten Quellen – Austern, Rindfleisch, Schweineleber – nicht gerade zu den Lebensmitteln gehören, die eine durchschnittliche tschechische Frau täglich konsumiert. Die gute Nachricht ist jedoch, dass auch Hülsenfrüchte, Vollkornbrot, Samen (insbesondere Sesam- und Kürbiskerne) und fermentierte Milchprodukte solide Mengen an Zink enthalten. Vorsicht ist jedoch bei sogenannten antinutritiven Substanzen geboten, vor allem Phytaten, die in Hülsenfrüchten und Getreide vorkommen und die Zinkaufnahme verringern. Eine einfache Lösung ist, Hülsenfrüchte vor dem Kochen einzuweichen und Getreide zu fermentieren – etwa in Form von Sauerteigbrot, das hinsichtlich der Mineralstoffverfügbarkeit wesentlich besser abschneidet als ein gewöhnliches Weizenbrötchen.

Die empfohlene Tagesdosis von Zink für Frauen beträgt etwa 8–10 mg, in der Schwangerschaft und Stillzeit dann bis zu 12–13 mg. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angibt, ist ein leichter Zinkmangel weltweit eines der häufigsten Ernährungsprobleme – und das auch in Industrieländern.

Und dann gibt es Selen – ein Mineralstoff, von dem die meisten Menschen höchstens im Zusammenhang mit der Schilddrüse gehört haben, dessen Funktionen aber weit darüber hinausgehen. Selen ist Bestandteil sogenannter Selenoproteine, die als starke Antioxidantien wirken, die Zellen vor oxidativem Stress schützen und an der korrekten Funktion des Immunsystems beteiligt sind. Für Frauen ist es vor allem deshalb entscheidend, weil es direkt die Funktion der Schilddrüse beeinflusst – eines Organs, das den Stoffwechsel, die Stimmung, das Gewicht und die Fruchtbarkeit steuert. Schilddrüsenerkrankungen betreffen Frauen dabei bis zu achtmal häufiger als Männer, wie Daten der American Thyroid Association belegen.

Ein Selenmangel muss sich nicht dramatisch äußern – anfangs handelt es sich eher um unauffällige Symptome wie erhöhte Müdigkeit, häufige Erkrankungen, Verschlechterung der Haar- und Nagelqualität oder unerklärliche Stimmungsschwankungen. Ein langfristiges Defizit kann jedoch zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse beitragen, insbesondere der Hashimoto-Thyreoiditis, die in der Tschechischen Republik immer häufiger auftritt.

Wo findet man Selen? Der absolute Champion sind Paranüsse – es reichen zwei bis drei pro Tag, und man deckt die gesamte empfohlene Tagesdosis, die für eine erwachsene Frau etwa 55 µg beträgt. Weitere gute Quellen sind Meeresfische (Thunfisch, Lachs, Sardinen), Eier, Knoblauch, Vollkornreis und Pilze, insbesondere Champignons. Interessanterweise hängt der Selengehalt in Lebensmitteln stark von seiner Konzentration im Boden ab, und europäische Böden – die tschechischen eingeschlossen – gehören im Vergleich etwa zu nordamerikanischen zu den selenärmeren. Das ist einer der Gründe, warum ein Selendefizit in Europa relativ häufig vorkommt.

Ein praktisches Beispiel aus dem realen Leben veranschaulicht gut, wie leicht sich diese Defizite anhäufen können. Stellen Sie sich eine dreißigjährige Frau vor, die im Büro arbeitet, morgens Weißbrot mit Marmelade frühstückt, mittags Nudeln mit Soße isst und abends ein schnelles Fertiggericht zu sich nimmt. Sie trinkt viel Kaffee, um das Nachmittagstief zu überstehen, und hat abends Probleme beim Einschlafen. Ihre Haare werden dünner, die Nägel brechen und im Gesicht taucht Akne auf, die sie nicht einmal in der Pubertät hatte. Der Arzt sagt ihr, das Blutbild sei in Ordnung, und empfiehlt weniger Stress. Dabei würde eine einfache Mineralstoffanalyse mit großer Wahrscheinlichkeit einen gleichzeitigen Mangel an Magnesium, Zink und Selen aufdecken – weil in ihrem Speiseplan praktisch Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und hochwertiges tierisches Eiweiß fehlen.

Wie stellt man also einen Speiseplan zusammen, der den Bedarf an allen drei Mineralstoffen deckt, ohne dass man Nährwerttabellen studieren muss? Es ist nicht so kompliziert, wie es scheinen mag. Der Schlüssel liegt in Vielfalt und der Rückkehr zu weniger verarbeiteten Lebensmitteln. Ein Frühstück in Form von Haferflockenporridge mit Paranüssen, Kürbiskernen und etwas dunkler Schokolade deckt einen erheblichen Teil des Tagesbedarfs an Magnesium und Selen. Ein Mittagessen mit Hülsenfrüchten – Linsensuppe, Kichererbsensalat oder Bohneneintopf – liefert Zink und Magnesium. Ein Abendessen mit einer Portion Lachs oder Eiern fügt Selen und Zink hinzu. Und als Zwischenmahlzeit dient eine Handvoll Mandeln oder Cashewnüsse.

Wie der amerikanische Journalist und Autor von Ernährungsbüchern Michael Pollan einmal bemerkte: „Iss Essen. Nicht zu viel. Hauptsächlich Pflanzen." Auch wenn das eine Vereinfachung ist, trifft es den Kern – je näher die Lebensmittel ihrem ursprünglichen Zustand sind, desto mehr Mineralstoffe und andere wertvolle Substanzen bewahren sie in sich.

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht automatisch die Antwort auf alles sind. Hochwertige Supplemente haben ihren Platz – insbesondere in Situationen, in denen ein Defizit nachgewiesen ist, in denen eine Frau eine anspruchsvolle Phase durchlebt (Schwangerschaft, Stillzeit, Rekonvaleszenz) oder in denen sie aus verschiedenen Gründen den Bedarf nicht über die Ernährung decken kann. Es ist jedoch immer besser, beim Speiseplan anzufangen und erst dann eine Supplementierung in Betracht zu ziehen. Und wenn Sie sich für Ergänzungsmittel entscheiden, lohnt es sich, in Präparate mit guter Bioverfügbarkeit und geprüfter Zusammensetzung zu investieren, idealerweise von Herstellern, die ihre Produkte von unabhängigen Laboren testen lassen.

Es lohnt sich auch, auf die Wechselwirkungen zwischen Mineralstoffen hinzuweisen. Beispielsweise kann eine übermäßige Zinkzufuhr die Kupferaufnahme verringern, und umgekehrt können hohe Kalziumdosen mit der Magnesiumaufnahme konkurrieren. Deshalb ist es wichtig, es mit einzelnen Supplementen nicht zu übertreiben und lieber auf eine ausgewogene Kombination aus natürlichen Quellen zu setzen, in denen die Mineralstoffe in Verhältnissen vorliegen, an die der menschliche Körper evolutionär gewöhnt ist.

Zum Abschluss ein Gedanke, der zum Nachdenken anregt. Wir leben in einer Zeit, in der wir Zugang zu mehr Lebensmitteln haben als jemals zuvor in der Geschichte – und dennoch leiden wir unter versteckten Mineralstoffdefiziten. Ist das nicht paradox? Die Lösung muss dabei weder kompliziert noch teuer sein. Oft reicht es, bewusst ein paar einfache Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen – eine Handvoll Samen, ein paar Nüsse, eine Portion Hülsenfrüchte, ein Stück hochwertigen Fisch – und der Körper antwortet überraschend schnell. Besserer Schlaf, festere Nägel, weniger Müdigkeit, stabilere Stimmung. Manchmal sind es gerade die kleinsten Veränderungen, die den größten Unterschied machen.

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