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# Wie man den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit meistert

Die Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit ist für viele Frauen einer der schwierigsten Lebensübergänge. Es geht nicht nur um die Logistik – wer holt das Kind aus dem Kindergarten ab, wie schafft man es, an einer Besprechung teilzunehmen und gleichzeitig das Abendessen zu kochen. Es geht vor allem um diese leise, beharrliche Stimme im Kopf, die flüstert: „Bin ich eine gute genug Mutter, wenn ich gehe?" Das Schuldgefühl, das mit der Rückkehr in den Beruf einhergeht, ist so verbreitet, dass man es als inoffiziellen Bestandteil der Mutterschaft bezeichnen könnte. Dabei gibt es Wege, diesen Übergang mit ruhigerem Gewissen, mehr Selbstvertrauen und ohne unnötige Selbstgeißelung zu bewältigen.

Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Laut Daten des Tschechischen Statistikamtes kehren die meisten Frauen in Tschechien nach drei Jahren Elternzeit in den Beruf zurück, was im europäischen Vergleich eine relativ lange Zeit ist. In den nordischen Ländern, wo Eltern deutlich früher zurückkehren, zeigen Kinder dabei eine vergleichbare oder sogar höhere Zufriedenheit und soziale Entwicklung. Das deutet darauf hin, dass die Qualität der mit dem Kind verbrachten Zeit wichtiger ist als deren bloße Quantität. Und dennoch fühlen sich Frauen schuldig, ob sie nach einem Jahr, nach zwei oder nach drei Jahren zurückkehren. Woher kommt dieses Gefühl eigentlich?

Die Wurzeln der mütterlichen Schuld reichen tief in kulturelle Erwartungen hinein. Die Gesellschaft hat über Generationen hinweg das Bild der „perfekten Mutter" aufgebaut, die ständig anwesend, immer geduldig und bereit ist, alles für ihre Kinder zu opfern. Dieses Ideal ist nicht nur unrealistisch, sondern auch historisch gesehen relativ neu – während des größten Teils der Menschheitsgeschichte kümmerte sich die erweiterte Gemeinschaft um die Kinder, nicht eine einzelne isolierte Frau. Die Psychologin Susan Douglas beschreibt in ihrem Buch The Mommy Myth, wie die moderne Kultur einen unerreichbaren Standard der Mutterschaft geschaffen hat, der Frauen systematisch in ein Gefühl der Unzulänglichkeit drängt. Wenn eine Frau erkennt, dass ihr Schuldgefühl kein Beweis für Versagen ist, sondern ein Produkt unrealistischer Erwartungen, kann sie anders damit umgehen.

Einer der ersten Schritte zur Bewältigung des Übergangs zurück in den Beruf ist ein ehrliches Gespräch mit sich selbst. Was genau löst die größten Ängste aus? Ist es die Angst, dass das Kind leiden wird? Die Sorge, dass Kolleginnen und Kollegen fachlich davongezogen sind? Oder das Gefühl, dass sich die Frau zwischen Karriere und Mutterschaft entscheiden muss, als könnten nicht beide gleichzeitig existieren? Das Benennen der konkreten Angst ist ein überraschend wirksames Werkzeug. Psychologen nennen dies „affektives Benennen" – allein der Akt des Benennens einer Emotion verringert deren Intensität, wie eine Studie von Matthew Lieberman an der UCLA gezeigt hat.

Die praktische Seite der Rückkehr ist natürlich ebenso wichtig wie die emotionale. Frauen, die den Übergang mit weniger Stress bewältigt haben, erwähnen oft eine gemeinsame Sache: Schrittweise vorgehen. Anstatt vom Rund-um-die-Uhr-Betreuungsmodus direkt in eine Vollzeitstelle zu springen, hilft es, langsam anzufangen. Viele Arbeitgeber bieten heute Teilzeitstellen, Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten an. Das Arbeitsgesetzbuch der Tschechischen Republik verpflichtet den Arbeitgeber zudem, dem Antrag auf verkürzte Arbeitszeit eines Elternteils eines Kindes unter fünfzehn Jahren stattzugeben, sofern dem keine schwerwiegenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Es lohnt sich, diese Möglichkeit aktiv zu erkunden, idealerweise noch vor dem eigentlichen Arbeitsantritt.

Die Geschichte von Kateřina aus Brünn veranschaulicht, wie eine solche schrittweise Rückkehr in der Praxis aussehen kann. Nach drei Jahren Elternzeit kehrte sie in eine Marketingagentur zurück, mit dem Gefühl, „vergessen zu haben, wie man arbeitet". Sie vereinbarte zunächst eine Drei-Tage-Woche und arbeitete den ersten Monat überwiegend von zu Hause aus. „Die größte Überraschung war, dass meine Befürchtungen viel schlimmer waren als die Realität", sagt sie. „Meine Tochter hat den Kindergarten schneller liebgewonnen als ich. Und ich habe nach der ersten Woche gemerkt, dass es mir eigentlich guttut, wieder eine eigene Identität außerhalb der Mama-Rolle zu haben." Ihre Erfahrung ist kein Einzelfall. Studien zeigen wiederholt, dass Frauen, die in ihrer beruflichen Rolle zufrieden sind, auch zufriedenere Mütter sind – und ihre Kinder davon profitieren.


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Wie man mit dem Schuldgefühl bei der Rückkehr in den Beruf umgeht

Das Schuldgefühl ist eine Emotion, die in der Evolution ihren Zweck hat – sie signalisiert uns, dass wir möglicherweise einen wichtigen Wert verletzt haben. Das Problem entsteht, wenn dieses Signal grundlos oder aufgrund verzerrter Überzeugungen ausgelöst wird. Eine Mutter, die zur Arbeit geht, verletzt keinen Wert. Sie sichert der Familie finanzielle Stabilität, gibt dem Kind ein Beispiel für ein aktives und sinnerfülltes Leben und kümmert sich um ihr eigenes psychisches Wohlbefinden, das für das Kind ebenso wichtig ist wie die physische Anwesenheit.

Einer der wirksamsten Ansätze ist das kognitive Umrahmen – also ein bewusster Perspektivwechsel. Anstatt des Gedankens „Ich verlasse mein Kind" kann man die Formulierung versuchen: „Ich gebe meinem Kind die Möglichkeit, sich in einer neuen Umgebung zu entwickeln, und zeige ihm gleichzeitig, dass Arbeit ein wertvoller Teil des Lebens ist." Es geht nicht um Selbsttäuschung oder das Leugnen von Emotionen. Es geht darum, die Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und denjenigen zu wählen, der der Realität näher ist, und nicht den, den der ängstliche Verstand automatisch anbietet.

Hilfreich ist auch die Kommunikation mit dem Partner oder nahestehenden Menschen. Die Rückkehr in den Beruf sollte nicht als ausschließlich weibliche Angelegenheit betrachtet werden. Die Aufteilung der Pflichten rund um Kinderbetreuung, Haushalt und Tageslogistik ist entscheidend. In Familien, in denen sich die Partner aktiv an der Organisation der Betreuung beteiligen, erleben Frauen ein deutlich geringeres Maß an Stress und Schuldgefühlen. Laut einer Umfrage des Pew Research Center aus dem Jahr 2023 beteiligen sich Väter in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich mehr an der Kinderbetreuung als frühere Generationen, was ein positiver Trend ist, an den es sich lohnt, mit konkreten Vereinbarungen innerhalb der eigenen Familie anzuknüpfen.

Ein wichtiger Aspekt, über den weniger gesprochen wird, ist der Identitätsverlust, den die Elternzeit mit sich bringen kann. Drei Jahre intensive Betreuung eines kleinen Kindes sind wunderschön, aber auch erschöpfend, und viele Frauen verlieren allmählich den Kontakt zu ihrem beruflichen Ich. Die Rückkehr in den Beruf ist dann nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit zur Wiederentdeckung seiner selbst. Und das ist etwas, wofür sich keine Frau schuldig fühlen sollte – im Gegenteil, es ist gesund und notwendig.

Wie die amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde sagte: „Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Sie ist Selbsterhaltung, und diese ist ein Akt des politischen Kampfes." Auch wenn dieses Zitat ursprünglich in einem anderen Kontext gemeint war, gilt sein Kern universell. Eine Mutter, die sich um ihre berufliche Zufriedenheit, psychische Gesundheit und persönliche Entwicklung kümmert, ist nicht egoistisch. Sie ist vernünftig.

Praktische Schritte für eine reibungslosere Rückkehr in den Beruf

Es gibt einige konkrete Strategien, die den Übergang erheblich erleichtern können. Es handelt sich nicht um Patentrezepte – jede Familie und jede Situation ist anders – sondern um bewährte Ansätze, die vielen Frauen geholfen haben:

  • Rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnen. Idealerweise zwei bis drei Monate vor dem Arbeitsbeginn mit der Eingewöhnung des Kindes in die neue Umgebung (Krippe, Kindergarten, Großmutter) starten und die Trennungszeiten schrittweise verlängern.
  • Offen mit dem Arbeitgeber sprechen. Nach Möglichkeiten für flexible Arbeitszeiten, Homeoffice oder einen schrittweisen Einstieg fragen. Die meisten Unternehmen wissen, dass ein zufriedener Mitarbeiter produktiver ist.
  • Das berufliche Netzwerk erneuern. Noch vor dem Arbeitsantritt ehemalige Kollegen kontaktieren, eine Fachkonferenz besuchen oder einen Online-Kurs absolvieren. Das hilft, das Gefühl zu überwinden, dass „die Welt davongelaufen ist".
  • Realistische Erwartungen setzen. Die ersten Wochen werden nicht perfekt sein. Das Kind kann beim Abgeben weinen, das Arbeitstempo wird sich erst wieder einstellen. Das ist normal, kein Zeichen des Versagens.
  • Eine Gemeinschaft finden. Gruppen von Frauen, die nach der Elternzeit zurückkehren, ob online oder persönlich, bieten unschätzbare Unterstützung. Das Wissen, dass man nicht allein ist, hat eine enorme Kraft.
  • Sich selbst nicht vergessen. Zeit für Erholung, Bewegung oder Hobbys einplanen. Burnout droht am meisten gerade in der Phase, in der die Frau versucht, gleichzeitig hundertprozentige Mutter und hundertprozentige Arbeitnehmerin zu sein.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Thema berufliches Selbstvertrauen. Nach Jahren, die überwiegend im häuslichen Umfeld verbracht wurden, ist es normal, an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln. Das Hochstapler-Syndrom – das Gefühl, „das schaffe ich nicht" oder „man wird mich bald entlarven" – ist unter zurückkehrenden Müttern außerordentlich verbreitet. Dabei sind die während der Elternzeit erworbenen Fähigkeiten real und übertragbar: Multitasking, Zeitmanagement, Verhandlungsführung, Krisenbewältigung unter Druck, Empathie. Kein Managementkurs lehrt Krisenmanagement so effektiv wie zwei Jahre mit einem Kleinkind.

Einen interessanten Blickwinkel bietet auch eine Studie der Harvard Business School, die herausfand, dass Kinder berufstätiger Mütter im Erwachsenenalter vergleichbare oder bessere Ergebnisse in den Bereichen Bildung und Karriere erzielen als Kinder von Müttern, die zu Hause geblieben sind. Töchter berufstätiger Mütter haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, selbst berufstätig zu sein und Führungspositionen einzunehmen. Söhne berufstätiger Mütter beteiligen sich wiederum stärker an der Haushalts- und Kinderbetreuung. Diese Ergebnisse sagen nicht, dass die eine Wahl besser ist als die andere – sie sagen, dass die Berufstätigkeit der Mutter dem Kind nicht schadet und dass die Befürchtungen des Gegenteils größtenteils unbegründet sind.

Die Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit ist schlicht ein vielschichtiger Prozess, der praktisch alle Lebensbereiche betrifft. Die Emotionen, die ihn begleiten, sind berechtigt und verdienen Raum. Aber sie verdienen es auch, mit Fakten und mit einer Realität konfrontiert zu werden, die oft viel freundlicher ist, als sie der ängstliche Verstand mitten in der Nacht vor dem ersten Arbeitstag ausmalt. Kinder sind anpassungsfähiger, als wir denken. Arbeitgeber sind oft entgegenkommender, als wir erwarten. Und die Mütter selbst sind stärker und fähiger, als sie sich in Momenten des Zweifels eingestehen.

Vielleicht die wichtigste Sache, die man sich bei der Rückkehr in den Beruf in Erinnerung rufen kann, klingt einfach: Eine gute Mutter zu sein bedeutet nicht, jede Minute des Tages anwesend zu sein. Es bedeutet, sein Kind zu lieben, sich für es zu interessieren, ihm ein sicheres Zuhause zu schaffen – und all das ist auch vom Büro aus möglich, aus dem Homeoffice oder auf der Zugfahrt nach Hause, wenn man auf dem Handy die Fotos vom heutigen Tag im Kindergarten durchschaut und dabei lächelt. Dieses Lächeln ist der Beweis, dass man es schafft. Und das Schuldgefühl? Das wird mit der Zeit schwächer. Nicht weil es aufhören würde, wichtig zu sein, sondern weil seinen Platz allmählich etwas Stärkeres einnimmt – das Vertrauen in sich selbst.

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