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Die meisten von uns investieren nicht wenig Geld in Sportbekleidung – und werfen sie dann ohne großes Nachdenken zusammen mit Jeans und Handtüchern in die Waschmaschine. Das Ergebnis? Ein Funktionsshirt, das nach ein paar Monaten keinen Schweiß mehr ableitet, Leggings, die ihre Elastizität verlieren, und eine Membranjacke, die plötzlich durchnässt. Dabei genügt es, einige einfache Grundregeln zu befolgen, und Sportbekleidung bleibt funktional und optisch attraktiv viel länger, als man erwarten würde. Und genau darum geht es in diesem gesamten Artikel – darum, wie man Sportbekleidung richtig wäscht und wie man Funktionsmaterialien so pflegt, dass sie halten, was sie versprechen.

Moderne Funktionstextilien sind ein kleines technologisches Wunder. Synthetische Fasern wie Polyester oder Polyamid sind so konstruiert, dass sie Feuchtigkeit schnell von der Haut nach außen transportieren, wo sie verdunstet. Merinowolle wiederum reguliert auf natürliche Weise die Temperatur und widersteht Gerüchen. Membranen vom Typ Gore-Tex oder ähnliche Technologien kombinieren Wasserbeständigkeit mit Atmungsaktivität dank mikroskopischer Poren, durch die Wasserdampf hindurchgeht, aber kein Wassertropfen. Dieses gesamte ausgeklügelte System funktioniert jedoch nur dann, wenn das Material richtig gepflegt wird. Sobald die Poren durch Rückstände von Weichspüler oder ungeeignetem Waschmittel verstopft werden, sinkt die Funktionalität rapide. Und genau deshalb unterscheidet sich die Pflege von Sport- und Funktionsbekleidung grundlegend vom Waschen normaler Wäsche.

Beginnen wir mit dem häufigsten Fehler, den praktisch jeder begeht – dem Aufschieben des Waschens. Nach dem Training ist es verlockend, das verschwitzte Shirt auszuziehen und in den Wäschekorb zu werfen mit dem Gedanken, dass gewaschen wird, „wenn die Maschine voll ist". Doch Schweiß enthält Salze und Bakterien, die sich in der feuchten Umgebung sofort zu vermehren beginnen. Genau sie sind verantwortlich für den charakteristischen Geruch, der aus manchen Sportshirts selbst nach dem Waschen nicht verschwindet. Wenn man nicht sofort waschen kann, sollte man die Kleidung zumindest auf einen Bügel hängen, damit sie trocknet, und sie nicht zusammengerollt in einen geschlossenen Korb stopfen. Ideal ist es, Sportbekleidung so schnell wie möglich nach dem Gebrauch zu waschen oder sie zumindest mit kaltem Wasser durchzuspülen.


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Wie man Sportbekleidung Schritt für Schritt richtig wäscht

Der eigentliche Waschvorgang von Sportbekleidung ist nicht kompliziert, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit für Details. Der erste und wichtigste Schritt ist, immer das Etikett zu lesen. Das klingt banal, aber die meisten Menschen tun es nicht – und dabei gibt der Hersteller genau auf dem Etikett die maximale Waschtemperatur an, die Information, ob das Material trocknergeeignet ist, und weitere wichtige Hinweise. Generell gilt, dass die meisten Funktionsmaterialien bei 30 bis 40 Grad Celsius gewaschen werden. Höhere Temperaturen können elastische Fasern beschädigen, die Membran beeinträchtigen oder den Schnitt der Kleidung verformen.

Vor dem Einlegen in die Waschmaschine empfiehlt es sich, die Kleidung auf links zu drehen. Dadurch wird die Außenseite des Materials vor mechanischer Beschädigung geschützt und gleichzeitig wird die Innenseite, die mit der Haut und dem Schweiß in Kontakt kommt, besser gewaschen. Alle Reißverschlüsse sollten geschlossen sein – ein offener Reißverschluss verhält sich beim Waschen wie eine Miniatursäge, die das umliegende Material zerkratzen und zerreißen kann. Klettverschlüsse hingegen sollten gesichert sein, da ihre Hakenseite Fasern von anderen Kleidungsstücken einfängt.

Was das Waschmittel betrifft, gilt hier eine eindeutige Regel: Weniger ist mehr. Herkömmliche Waschpulver enthalten oft Füllstoffe, Enzyme und optische Aufheller, die die Struktur von Funktionsmaterialien zusetzen können. Die beste Wahl sind spezielle Waschmittel, die direkt für Sport- und Funktionsbekleidung bestimmt sind – auf dem Markt gibt es eine ganze Reihe davon, von Marken wie Nikwax, Granger's oder Fibertec. Diese Mittel sind so formuliert, dass sie Schweiß und Bakterien wirksam entfernen, ohne die technischen Eigenschaften des Materials zu beschädigen. Wenn gerade kein spezielles Mittel zur Hand ist, tut es auch ein gewöhnliches flüssiges Waschgel in minimaler Menge – auf jeden Fall besser als Pulver, das sich schlechter auflöst und Rückstände hinterlassen kann.

Und dann gibt es den Weichspüler – den größten Feind von Funktionsbekleidung. Weichspüler funktioniert so, dass er einen dünnen Film aus Weichmacher auf die Fasern aufträgt, der sie weich und duftend macht. Doch genau dieser Film verstopft die Mikroporen in Funktionsmaterialien und reduziert dadurch dramatisch deren Fähigkeit, Feuchtigkeit abzuleiten. Weichspüler sollte bei Sportbekleidung niemals verwendet werden. Dasselbe gilt für Bleichmittel, die die Struktur elastischer Fasern angreifen und Farben beschädigen können. Wie das Tschechische Institut für Prüfung und Zertifizierung angibt, sind ungeeignete Waschmittel eine der häufigsten Ursachen für die vorzeitige Verschlechterung der Funktionseigenschaften von Textilien.

Die Wahl des Waschprogramms ist ein weiterer wichtiger Faktor. Ideal ist ein Schon- oder Feinwaschprogramm mit niedrigeren Schleuderumdrehungen – maximal 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute. Hohe Drehzahlen schleudern die Kleidung zwar besser aus, aber der mechanische Stress kann elastische Fasern beschädigen und den Schnitt verformen. Bei besonders empfindlichen Materialien wie Kompressionskleidung oder feiner Merinowolle lohnt es sich, auch einen Wäschebeutel aus Netzgewebe zu verwenden, der die Kleidung vor übermäßiger Beanspruchung in der Waschtrommel schützt.

Eine interessante Erfahrung teilte die Trainerin Petra aus Brünn, die Gruppenkurse in einem Fitnesscenter leitet: „Jahrelang habe ich meine Funktionsshirts im normalen Programm bei sechzig Grad mit Weichspüler gewaschen, weil ich wollte, dass sie gut riechen. Nach drei Monaten habe ich sie weggeworfen, weil sie nicht mehr funktionierten und außerdem selbst nach dem Waschen unangenehm rochen. Als ich auf Waschen bei dreißig Grad mit speziellem Waschmittel und ohne Weichspüler umgestiegen bin, halten meine Shirts über ein Jahr und leiten Schweiß immer noch wie neu ab." Ihre Geschichte illustriert genau, welchen grundlegenden Unterschied die richtige Pflege machen kann.

Trocknung, Imprägnierung und langfristige Pflege

Die Art der Trocknung ist genauso wichtig wie das Waschen selbst, dennoch wird ihr viel weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Die Grundregel lautet: Sportbekleidung sollte an der Luft getrocknet werden, nicht im Trockner. Hohe Temperaturen im Wäschetrockner können Elastan irreversibel beschädigen, geformte Teile verformen und geklebte Nähte beeinträchtigen, die bei moderner Sportbekleidung immer häufiger anstelle von genähten verwendet werden. Es genügt, die Kleidung auf einen Bügel oder Wäscheständer zu hängen, idealerweise an einem gut belüfteten Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung – UV-Strahlung degradiert nämlich mit der Zeit synthetische Fasern und kann zum Verblassen der Farben führen.

Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme. Bei Bekleidung mit Membran, wie wasserdichten Jacken, ist es nach dem Waschen hingegen sinnvoll, die Kleidung kurz bei niedriger Temperatur in den Trockner zu geben oder über ein Tuch zu bügeln. Die Wärme reaktiviert nämlich die DWR-Behandlung (Durable Water Repellent), also die wasserabweisende Imprägnierung auf der Materialoberfläche. Diese Behandlung bewirkt, dass Wasser in Tropfen von der Jacke abperlt, anstatt in die äußere Schicht einzudringen. Mit der Zeit nutzt sich die DWR-Behandlung ab – man erkennt es daran, dass Wasser auf der Oberfläche der Jacke keine Tropfen mehr bildet und das Material beginnt, sich „vollzusaugen", also durch Feuchtigkeit dunkler zu werden. Dann ist es Zeit für eine Nachimprägnierung.

Zur Nachimprägnierung dienen spezielle Präparate, die entweder im letzten Spülgang in der Waschmaschine hinzugefügt werden (Wash-in-Imprägnierung) oder auf die Oberfläche der Jacke gesprüht werden (Spray-on-Imprägnierung). Marken wie Nikwax oder Granger's bieten ganze Produktreihen an, die für bestimmte Materialtypen bestimmt sind. Wichtig ist, dass die Jacke vor der Nachimprägnierung gründlich gewaschen sein muss, damit die Imprägnierung die Faseroberfläche gleichmäßig bedecken kann. Imprägnierung auf schmutzige Kleidung aufzutragen ist wie auf eine staubige Wand zu streichen – es hält einfach nicht.

Ein eigenes Kapitel ist die Pflege von Kleidung aus Merinowolle, die in den letzten Jahren bei Sportlern und Outdoor-Liebhabern immer beliebter wird. Merino hat natürliche antibakterielle Eigenschaften, sodass es nicht nach jedem Gebrauch gewaschen werden muss – oft reicht es, es an die frische Luft zu hängen und auslüften zu lassen. Wenn dann doch gewaschen werden muss, sollte dies bei maximal 30 Grad mit einem für Wolle bestimmten Waschmittel erfolgen. Merino sollte niemals durch Auswringen getrocknet oder in den Trockner gegeben werden – es genügt, es sanft in einem Handtuch auszudrücken und flach liegend trocknen zu lassen, damit es sich nicht verformt.

Erwähnenswert ist auch die Pflege von Sport-Unterwäsche und Socken. Diese Kleidungsstücke kommen in den intensivsten Kontakt mit Haut und Schweiß und sollten daher nach jedem Gebrauch gewaschen werden. Für Socken mit antibakterieller Behandlung (zum Beispiel mit Silberfasern) gelten dieselben Regeln wie für andere Funktionsbekleidung – niedrige Temperatur, ohne Weichspüler, Schonprogramm. Sport-BHs verdienen besondere Aufmerksamkeit, da sie elastische Materialien mit Konstruktionselementen kombinieren, die Halt gewährleisten. Am besten wäscht man sie in einem Wäschebeutel im Feinwaschprogramm.

Wie zu sehen ist, ist die richtige Pflege von Sportbekleidung keine Raketenwissenschaft, erfordert aber die Änderung einiger eingefahrener Gewohnheiten. Zusammengefasst in den wichtigsten Punkten, die man sich merken sollte:

  • So schnell wie möglich nach dem Gebrauch waschen oder zumindest trocknen lassen
  • Auf links drehen, Reißverschlüsse schließen, Wäschebeutel verwenden
  • Bei 30–40 °C im Schonprogramm mit niedrigen Umdrehungen waschen
  • Flüssiges Waschmittel verwenden, idealerweise speziell für Funktionstextilien
  • Niemals Weichspüler oder Bleichmittel verwenden
  • An der Luft trocknen, nicht im Trockner (mit Ausnahme der Reaktivierung der Imprägnierung)
  • Membranen regelmäßig nachimprägnieren
  • Merinowolle minimal waschen und mit Wollwaschmittel

Wie der legendäre Bergsteiger und Pionier der Outdoor-Bekleidung Yvon Chouinard, Gründer der Marke Patagonia, einst sagte: „Das Beste, was Sie für den Planeten tun können, ist, Ihre Kleidung so lange wie möglich zu tragen." Und genau die richtige Pflege ist der einfachste Weg, dies zu erreichen. Jedes Stück Sportbekleidung, das dank richtigem Waschen und Pflege eine oder zwei Saisons länger hält, ist nicht nur eine Ersparnis für den Geldbeutel, sondern auch ein kleiner Beitrag zu einem nachhaltigeren Lebensstil.

Funktionsbekleidung ist heute kein Privileg von Profisportlern mehr – sie wird von Läufern im Park getragen, von Radfahrern auf dem Weg zur Arbeit, von Wanderern bei Wochenendausflügen und von Menschen, die einfach den Komfort hochwertiger Materialien schätzen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sie pflegt. Denn die Investition in hochwertige Sportbekleidung ergibt nur dann Sinn, wenn ihr Besitzer sie richtig zu pflegen weiß. Und das ist, wie wir gezeigt haben, wirklich nichts Kompliziertes – es braucht nur etwas Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, ein paar alte Gewohnheiten abzulegen.

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