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Nachhaltigkeit und Zero Waste im Haushalt beginnen mit dem, was Sie aufhören zu kaufen.

Einkaufen ist oft unauffällig: Es passiert „einfach so" neben dem üblichen Einkauf, füllt eine freie Minute im Online-Shop oder wird zu einer kleinen Belohnung nach einem anstrengenden Tag. Doch gerade diese Kleinigkeiten summieren sich oft zu überraschenden Beträgen und vollen Schränken, die sich nicht mehr schließen lassen. Immer häufiger stellt sich daher die Frage, die fast provokant klingt: Was muss man eigentlich nicht kaufen, auch wenn es im Regal unwiderstehlich aussieht? Im Kontext von Nachhaltigkeit und Zero Waste im Haushalt geht es nicht darum, „nichts zu haben", sondern eher darum, weniger Dinge zu besitzen, die schnell zu Abfall werden – und mehr von denen, die langfristig sinnvoll sind.

Interessant ist, dass das Einschränken unnötiger Einkäufe oft nicht bedeutet, unkomfortabel zu leben. Bei vielen Artikeln passiert wirklich nichts Dramatisches: Der Haushalt funktioniert weiter, nur ist er etwas ruhiger, übersichtlicher und günstiger. Und manchmal passiert sogar etwas Angenehmes – man stellt fest, dass weniger Dinge weniger Entscheidungen, weniger Aufräumen und weniger „wohin damit" bedeuten.


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10 Dinge, die man nicht mehr kaufen muss – und die Welt wird nicht untergehen

Die folgende Liste ist nicht über Perfektionismus oder Dogmen, denen man folgen sollte. Es ist eher eine praktische Auswahl von Dingen, die in Haushalten oft eine Quelle von Abfall, unnötigen Ausgaben und überquellenden Schubladen sind. Sehen Sie es als Inspiration: Probieren Sie aus, was passt, und lassen Sie den Rest los.

1) Einweg-Servietten und „Allzweck"-Papierhandtücher

Papierhandtücher sind bequem, werden aber oft auch dort verwendet, wo ein Tuch ausreichen würde. Wenn man zu Hause auf ein paar gut saugende Stoffe (ob aus Baumwolle, Bambus oder recycelten Fasern) umsteigt, kann der Verbrauch von Einwegpapier innerhalb einer Woche stark sinken. Es bedeutet nicht, auf Hygiene zu verzichten – nur den Gewohnheit zu ändern: abwischen und waschen.

In der Praxis ist das überraschend einfach. Es reicht, „Stationen" zu haben: ein Körbchen mit sauberen Tüchern und daneben ein Behälter für gebrauchte. Plötzlich spielt sich Zero Waste im Haushalt nicht mehr in Theorien ab, sondern im Alltag.

2) Plastiktüten für Snacks und dünne Plastiktüten in der Küche

Wie viele Tüten werden für einen Snack, Essensreste oder Obst für die Schule verbraucht? Dabei gibt es Boxen, gewachste Tücher oder wiederverwendbare Tüten, die jahrelang halten. Wenn man aufhört, Plastiktüten zu kaufen, passiert nichts – außer dass man aufhört, etwas wegzuwerfen, das nur ein paar Minuten gedient hat.

Hier zeigt sich schön, dass Tipps zum richtigen Einkaufen ohne Überflüssiges nicht von Verzicht handeln, sondern davon, Einmaliges gegen Wiederverwendbares auszutauschen.

3) Weichspüler und „Duft für die Wäsche" als Notwendigkeit

Viele Menschen sind überzeugt, dass die Wäsche „aus der Ferne" duften muss. Doch Weichspüler ist nicht notwendig und schadet einigen Materialien (Handtüchern, Funktionskleidung) sogar, da er die Saugfähigkeit mindert. Wenn man auf Weichspüler verzichtet, wird die Wäsche genauso sauber. Den Duft kann man schonender lösen: gut trocknen, lüften und eventuell eine kleine Menge natürlicher Textilparfüms verwenden.

Im Kontext ist es nützlich, auch die Empfehlungen öffentlicher Institutionen zu Chemikalien im Haushalt zu verfolgen, beispielsweise Informationen der Europäischen Chemikalienagentur ECHA – so versteht man leichter, warum weniger manchmal mehr ist.

4) Einweg-Rasierer

Einweg-Rasierer sind typische Artikel, bei denen sich unnötiges Einkaufen hinter einem niedrigen Preis versteckt. Doch in Summe (und im Abfall) ist es eine teure Lösung. Eine Alternative sind klassische Rasierhobel mit austauschbaren Klingen oder Sicherheitsrasierer. Das Ergebnis? Rasieren funktioniert weiter, nur kauft man nicht jedes Mal neuen Kunststoff.

Übrigens – das ist eine der Änderungen, die auch Menschen zu schätzen wissen, die sich normalerweise nicht für Nachhaltigkeit interessieren. Denn es spart Geld und vereinfacht gleichzeitig das Einkaufen.

5) Duschgele in Einwegflaschen (wenn es auch feste Seife sein kann)

Duschgel ist angenehm, aber seine Verpackung ist fast immer ein weiterer Kunststoff. Feste Seifen und feste Shampoos sind heute keine „Retro-Würfel" mehr, die die Haut austrocknen. Im Gegenteil, es gibt Varianten für empfindliche Haut und für Kinder. Im Badezimmer reduziert sich dadurch oft der Kunststoff und das Chaos durch angebrochene Flaschen.

Wer jemals ein Badezimmer erlebt hat, in dem sich am Rand der Wanne fünf halbvolle Duschgele stapeln, weiß, wie befreiend es ist, nur eine Sache zu haben, die einfach aufgebraucht wird.

6) Lufterfrischer und „Duftstecker"

Düfte für die Wohnung werden als schnelle Lösung für die Atmosphäre verkauft, aber oft überdecken sie nur das, was durch Lüften, Waschen von Textilien oder das Leeren des Mülleimers gelöst werden könnte. Wenn man aufhört, Lufterfrischer zu kaufen, bedeutet das normalerweise nur eines: Zurück zur Ursache gehen. Und wenn das Ziel ein nachhaltiger Haushalt ist, ist das eigentlich eine gute Nachricht.

Es ist auch ein guter Test: Wenn man zu Hause lüftet und trotzdem „etwas überdecken" muss, ist es vielleicht an der Zeit, den Mülleimer, den Siphon oder feuchte Handtücher zu überprüfen. Es ist nicht so verlockend wie der Duft „tropisches Paradies", aber es funktioniert.

7) Spezielle „Reiniger für alles" in zehn Varianten

Reiniger für die Küche, Reiniger für das Bad, Reiniger für Glas, Reiniger für den Boden… und dazu noch einen „extra starken". Viele Haushalte stellen nach und nach fest, dass ein Großteil der Reinigung mit weniger Mitteln bewältigt werden kann – idealerweise solchen, die sowohl zur Natur als auch zum Zuhause schonend sind. Es geht nicht darum, schlechter zu reinigen, sondern cleverer.

Wer dabei sicher sein möchte, kann sich auch an unabhängigen Zertifizierungen orientieren. Einen sinnvollen Überblick über Arten von Umweltzeichen bietet zum Beispiel EU Ecolabel. Es sagt nicht, was man „kaufen muss", hilft aber, Marketing von Standards zu unterscheiden.

8) Wasser in Flaschen „für alle Fälle"

In vielen tschechischen Städten ist Leitungswasser von guter Qualität und wird regelmäßig kontrolliert. Informationen zur Wasserqualität sind bei Wasserwerken oder in Übersichten der öffentlichen Verwaltung erhältlich; den allgemeinen Rahmen der Überwachung von Trinkwasser beschreibt beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation. Wenn das Wasser zu Hause in Ordnung ist, erweist sich der Kauf von Flaschenwasser oft als Gewohnheit und nicht als Notwendigkeit.

Natürlich gibt es Orte, an denen Menschen den Geschmack oder alte Leitungen lösen müssen – selbst dann gibt es Möglichkeiten wie Filterkannen oder Wasserhahnfilter. Die Pointe ist einfach: Plastikflaschen können deutlich reduziert werden, ohne dass man „auf dem Trockenen" sitzt.

9) Dekorationen und „saisonale Kleinigkeiten", die keinen Platz haben

Eine Laterne, eine zweite Laterne, ein dritter Weihnachtsgnom, eine vierte Vase. Dekorationen sind schön, werden aber oft impulsiv gekauft – und dann wird daraus eine Kiste im Keller. Aufhören, kleine Dekorationen zu kaufen, bedeutet nicht, eine sterile Wohnung zu haben. Es bedeutet, Dinge auszuwählen, die echten Wert haben: entweder lange halten, eine Geschichte haben oder handgemacht sind und jahrelang verwendet werden.

Hier lohnt sich ein einfacher Satz, den man sich gelegentlich ins Gedächtnis rufen sollte: „Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht." In der Nachhaltigkeit ist das fast eine universelle Regel – und bei Dekorationen gilt es doppelt, weil ihre „Lebensdauer" oft am kürzesten ist.

10) „Reserve"-Dinge, die aus Angst und nicht aus Bedarf gekauft werden

Das ist der am wenigsten sichtbare Posten, und dabei oft der teuerste. Zweite Schere, dritte Flasche Shampoo „auf Vorrat", eine weitere Tasse, weil sie im Angebot war. Das Ergebnis? Das Haus ist voll, das Geld weg und paradoxerweise wächst das Gefühl, dass „ständig aufgeräumt werden muss".

Achten Sie auf den Unterschied zwischen Vorrat (der bei Dingen Sinn macht, die wirklich verbraucht werden) und Horten (das aus Unsicherheit oder Marketing entsteht). Bei vielen Dingen gilt: Wenn man es jetzt nicht kauft, kauft man es eventuell später – und sehr oft stellt sich heraus, dass dieses „später" nie eintritt.

Nachhaltigkeit und Zero Waste im Haushalt: Es geht nicht um Perfektion, sondern um Ruhe

Wenn von Zero Waste im Haushalt die Rede ist, klingt es manchmal wie ein Wettbewerb um die kleinste Mülltonne. Doch im realen Leben ist es eher eine Sammlung kleiner Entscheidungen, die den Druck auf die Geldbörse und den Platz zu Hause verringern. Und auch auf den Kopf. Denn Dinge sind nicht nur Dinge: Jedes braucht Platz, Pflege, Aufmerksamkeit und schließlich eine Möglichkeit, es loszuwerden.

Schön zu sehen ist das an einer gewöhnlichen Situation aus einer normalen Woche. Eine Familie geht nach der Arbeit in den Supermarkt „nur für ein paar Sachen". Im Einkaufswagen landen Brot, Milch, Obst – und dann noch ein Paket Papierhandtücher, ein neuer Lufterfrischer, zwei Flaschen Duschgel im Angebot und Plastikbeutel für Snacks, weil die alten aufgebraucht sind. Auf der Quittung wirkt das nicht dramatisch, aber zu Hause kommt eine weitere Tasche mit Dingen dazu, die gelagert und später weggeworfen werden. Wenn man daraus nur eine Änderung wählt – beispielsweise Papierhandtücher durch Tücher und Plastikbeutel durch eine Box zu ersetzen – wird der nächste Einkauf automatisch kleiner. Und das ist genau die Art von Effekt, die bei Nachhaltigkeit am praktischsten ist: Eine kleine Änderung löst eine Kette weiterer Einsparungen aus, ohne dass man sich besonders anstrengen muss.

Außerdem stärkt man dabei unbemerkt eine Fähigkeit, die vielen Haushalten heute fehlt: die Kunst, Bedarf von Impuls zu unterscheiden. Es ist keine moralische Disziplin, sondern eher eine neue Gewohnheit. Und die baut man am besten auf Dingen auf, die einfach sind – also auf dem, was man nicht mehr kaufen muss und nichts passiert.

Tipps für richtiges Einkaufen ohne Überflüssiges, die auch in einer hektischen Woche funktionieren

Wenn man müde ist, hilft keine große Philosophie. Ein System, das Energie spart, hilft. Und genau hier kann man Nachhaltigkeit sehr praktisch angehen – als eine Art, Einkäufe kürzer und den Haushalt übersichtlicher zu gestalten.

Eine der einfachsten Regeln ist, sich eine zeitliche Pause bei Dingen zu nehmen, die nicht unbedingt notwendig sind. Es muss nicht kompliziert sein: Man kann sich einfach sagen, dass alles außer der Liste erst beim nächsten Mal gekauft wird. Oft zeigt sich, dass es „beim nächsten Mal" nicht mehr so wichtig ist. Und wenn doch, kauft man es mit ruhigem Gewissen.

Ein weiteres nützliches Hilfsmittel ist, zu Hause „stille Orte" zu beobachten, an denen sich Dinge ansammeln: das Schränkchen unter dem Waschbecken, die Schublade im Badezimmer, das Regal in der Speisekammer. Sobald sich dort ein Überschuss bildet, ist das ein Signal, dass etwas zusätzlich gekauft wird. Statt eines weiteren Einkaufs lohnt es sich, eine geöffnete Packung aufzubrauchen, Angefangenes zu verwenden und erst dann aufzufüllen. Das klingt banal, aber genau so wird in der Praxis unnötiges Einkaufen eingeschränkt – was man ohne große Reden einschränken kann.

Und dann gibt es noch einen unauffälligen Trick: die Entscheidung zu vereinfachen, indem man „eine gute Variante" auswählt und diese im Haushalt beibehält. Ein Typ ökologisches Geschirrspülmittel, ein Typ Seife, ein Typ Waschmittel. Wenn aus dem Einkauf das ständige Vergleichen von zehn Möglichkeiten verschwindet, gibt es auch weniger Impulse, „noch das auszuprobieren". Der Einkauf geht schneller und man bringt keine Experimente nach Hause, die dann unberührt bleiben.

Wenn sich in all dem ein gemeinsamer Faden verbirgt, dann ist es die einfache Frage: Verbessert es wirklich das Leben zu Hause oder füllt es nur kurzzeitig eine Lücke im Einkaufswagen? Manchmal ist die Antwort überraschend befreiend. Und wenn man dann ab und zu etwas Schönes kauft, das Qualität hat und lange hält, wirkt es ganz anders als ein Haufen Kleinigkeiten.

Nachhaltigkeit muss nämlich nicht laut oder auffällig sein. Oft sieht sie aus wie ein gewöhnlicher Haushalt, in dem weniger weggeworfen, weniger aufgeräumt und mehr das genutzt wird, was bereits da ist. Und wenn man dazu ein bisschen Neugier und Bereitschaft für eine kleine Veränderung hinzufügt, ist es durchaus möglich, dass aus „Einschränkung" ein neuer Standard wird – einer, der angenehm für das Zuhause, den Geldbeutel und den Planeten ist.

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