facebook
SUMMER-Rabatt nur jetzt! CODE: SUMMER 📋
Mit dem Code SUMMER erhalten Sie 5 % Rabatt auf Ihren gesamten Einkauf.
Bestellungen, die vor 12:00 Uhr eingehen, werden sofort versandt. | Kostenloser Versand über 80 EUR | Kostenloser Umtausch und Rückgabe innerhalb von 90 Tagen

Probieren Sie die exotischen Früchte Kaki, Feijoa und Pitahaya

Sie stehen vor einem Regal im Geschäft, halten eine seltsam geformte Frucht in orangefarbener Farbe in der Hand und fragen sich, was Sie damit eigentlich anfangen sollen. Damit sind Sie nicht allein. Exotische Früchte erobern langsam die deutschen und österreichischen Regale, doch das Wissen darüber, wie man sie richtig isst, zubereitet oder gar den Reifegrad erkennt, hinkt dem Angebot deutlich hinterher. Kaki, Feijoa, Pitahaya – diese Namen klingen für viele noch immer wie Wörter aus einer Fremdsprache, obwohl ihr geschmackliches Potenzial absolut außergewöhnlich ist. Schauen wir uns an, was diese Früchte eigentlich sind, warum sie einen Blick wert sind und wie man aufhört, in der Küche damit auf verlorenem Posten zu stehen.


Probieren Sie unsere natürlichen Produkte

Kaki: Der orangefarbene Schatz, der Geduld erfordert

Die Kaki, auch bekannt als japanische Dattelpalme oder Persimmon, stammt ursprünglich aus China und Japan, wo sie seit mehr als zweitausend Jahren angebaut wird. Nach Europa gelangte sie vergleichsweise spät, doch heute ist sie auf Märkten in aller Welt zu finden. In Deutschland und Österreich begegnen die meisten Menschen ihr zum ersten Mal entweder im Supermarkt oder im Urlaub rund ums Mittelmeer, wo sie als goldene Herbstschmuck an den Bäumen hängt.

Die größte Tücke der Kaki ist ihr Reifegrad. Unreife Kaki enthält eine hohe Menge an Gerbstoffen, genauer gesagt Verbindungen namens Tannine, die ein zusammenziehendes, unangenehmes Gefühl im Mund verursachen – als würden Sie Baumrinde kauen. Genau dieses Erlebnis schreckt viele Menschen für immer ab. Doch eine vollreife Kaki ist eine ganz andere Geschichte. Eine richtig ausgereifte Frucht ist weich wie Pudding, süß wie Honig und duftet nach Zimt und Vanille. Es gibt zwei Hauptsorten: Hachiya, die vor dem Verzehr vollständig weich sein muss, und Fuyu, die weniger tanninhaltig ist und auch in einem festeren Zustand gegessen werden kann, ähnlich wie ein Apfel.

Woran erkennt man also, dass eine Kaki verzehrbereit ist? Bei der Sorte Hachiya ganz einfach: Drücken Sie die Frucht – sie sollte fast gelartig sein, ohne jeden Widerstand. Ist sie noch fest, lassen Sie sie ruhig einige Tage bei Zimmertemperatur nachreifen. Den Prozess können Sie beschleunigen, indem Sie sie in eine Tüte zusammen mit einer Banane oder einem Apfel legen, die Ethylen abgeben – ein natürliches Gas, das den Reifeprozess von Früchten beschleunigt. Reife Kaki schmeckt dann hervorragend pur, in Obstsalaten, Smoothies, aber auch in Kombination mit Ricotta, Honig und Walnüssen als elegantes Dessert.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Kaki wirklich bemerkenswert. Sie enthält hohe Mengen an Vitamin A, Vitamin C und Antioxidantien, insbesondere Betacarotin und Flavonoide. Laut Daten der US National Library of Medicine haben die Tannine in der Kaki auch entzündungshemmende Eigenschaften, sodass selbst der unangenehme Bestandteil seinen gesundheitlichen Sinn hat – man muss nur warten, bis er sich beim Reifen in eine akzeptablere Form verwandelt.

Eine Situation, die sich in vielen Haushalten wiederholt: Mama kauft Kaki, weil sie schön und günstig aussah. Niemand zu Hause weiß, wie man sie isst, also liegt sie auf der Arbeitsplatte, wird hart oder reift über und landet im Müll. Dabei reicht ein bisschen Geduld und grundlegendes Wissen darüber, was die Frucht braucht. Und das Ergebnis? Ein Dessert, das Gäste mehr überrascht als jeder gekaufte Kuchen.

Feijoa: Die grüne Geheimnisfrucht mit dem Geschmack einer anderen Welt

Feijoa ist eine Frucht, von der die meisten Menschen noch nichts gehört haben, obwohl sie langsam in besseren Naturkostläden oder Bio-Läden auftaucht. Diese kleine, ovale, grün gefärbte Frucht stammt aus Südamerika, genauer gesagt aus dem Gebiet des heutigen Brasiliens und Argentiniens. Heute wird sie in großem Maßstab in Neuseeland, Australien, Georgien und Teilen des Mittelmeers angebaut. Botanisch gesehen ist sie mit der Guave verwandt, und diese Verwandtschaft zeigt sich auch im Geschmack.

Der Geschmack der Feijoa ist tatsächlich schwer zu beschreiben – er wird oft mit einer Kombination aus Ananas, Erdbeere, Guave und Minze verglichen, wobei er mit einer leicht mentholartigen Frische ausklingt. Genau diese Komplexität macht sie für Köche und Küchenbegeisterte interessant. Wie isst man sie? Am einfachsten ist es, sie der Länge nach zu halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauszuschaben, ähnlich wie bei einer Kiwi. Die Schale ist essbar, aber meist bitter und zäh, weshalb die meisten Menschen sie nicht essen.

Bei der Auswahl von Feijoa im Geschäft gilt eine ähnliche Regel wie bei der Kaki – die Frucht sollte unter dem Druck der Finger leicht nachgeben. Eine zu harte Feijoa ist noch nicht reif und wird bitter sein, eine zu weiche könnte überreif sein. Wenn Sie sie unreif kaufen, lassen Sie sie bei Zimmertemperatur nachreifen. Eine reife Feijoa verströmt einen intensiven Duft, der an sich schon fast berauschend ist.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Feijoa reich an Vitamin C, Folsäure und Kalium. Sie enthält auch Jod, was unter Früchten relativ selten und besonders wertvoll für Menschen ist, die ihren Meeresfrüchtekonsum einschränken. Der regelmäßige Verzehr von Feijoa kann daher zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion beitragen. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Jodmangel einer der am weitesten verbreiteten Nährstoffmängel weltweit, sodass jede natürliche Quelle dieses Minerals seinen Wert hat.

Feijoa eignet sich hervorragend für Smoothies, Obstsalate, Marmeladen oder als Zutat im Joghurt. In Neuseeland, wo diese Frucht geradezu eine nationale Angelegenheit ist, werden daraus auch Wein, Liköre und verschiedene Saucen hergestellt. Eine interessante Kombination ist Feijoa mit Avocado und Limette als Basis für eine erfrischende Salsa, die sowohl durch ihren Geschmack als auch ihre Originalität überrascht.

Pitahaya: Der Drache in der Küche, der enttäuschen und begeistern kann

Kaum eine exotische Frucht sorgt für so viel Gesprächsstoff wie die Pitahaya, auch bekannt als Drachenfrucht oder Dragon Fruit. Ihr visueller Eindruck ist absolut unvergesslich – eine leuchtend rosa oder gelbe Schale mit markanten grünen Schuppen sieht aus wie etwas direkt aus einem Fantasyroman. Das Fruchtfleisch kann je nach Sorte weiß mit schwarzen Kernen oder intensiv rotviolett sein.

Und hier kommt das, was viele Verbraucher enttäuscht: der Geschmack. Pitahaya mit weißem Fruchtfleisch ist meist recht mild, leicht süßlich, mit einer Textur ähnlich der Kiwi. Die rote Sorte ist etwas intensiver. Der berühmte französische Koch und Gastronomieautor Joël Robuchon bemerkte einst, dass „die beste Frucht diejenige ist, die Sie dort überrascht, wo Sie es nicht erwartet haben" – und Pitahaya ist genau eine solche Frucht. Ihre Stärke liegt nicht im explosiven Geschmack, sondern in ihrer feinen Delikatesse und dem außergewöhnlichen visuellen Effekt, der aus jedem Gericht ein kleines Kunstwerk macht.

Pitahaya stammt aus dem tropischen Amerika, wird heute aber massenhaft in Vietnam, Thailand, auf den Philippinen und in anderen asiatischen Ländern angebaut. Auf den Weltmarkt gelangte sie vor allem durch den asiatischen Export. Wie isst man sie richtig? Schneiden Sie sie der Länge nach durch und schaben Sie das Fruchtfleisch wie bei der Feijoa mit einem Löffel heraus oder schneiden Sie es in Würfel. Die Schale wird nicht gegessen. Den Reifegrad erkennen Sie daran, dass die Schale leicht nachgibt und die Farbe gleichmäßig und satt ist.

Der Nährwert der Pitahaya ist dabei überraschend hoch. Sie enthält Vitamin C, B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Antioxidantien einschließlich Betacyanin, das der roten Sorte ihre charakteristische Farbe verleiht und gleichzeitig als starkes Antioxidans wirkt. In der Fachzeitschrift Food Chemistry veröffentlichte Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Pitahaya einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und die Unterstützung der Darmmikrobiota haben kann, dank des Gehalts an präbiotischen Ballaststoffen.

Pitahaya eignet sich ideal für Obstschalen, Smoothie Bowls, Obstsalate oder als Dekoration für Torten und Desserts. Interessant funktioniert sie auch gefroren – gefrorene Pitahaya behält ihre Farbe und Nährstoffe und verleiht Smoothies eine cremige Textur, ohne Milch oder Joghurt hinzufügen zu müssen.

Warum es sich lohnt, exotische Früchte auszuprobieren

Es ist natürlich, dass man vor unbekannten Früchten zögert. Niemand möchte Geld für etwas ausgeben, das ihm nicht schmeckt oder überreif auf der Küchenarbeitsfläche endet. Dennoch gibt es einige gute Gründe, sich zu überwinden und nach Kaki, Feijoa oder Pitahaya zu greifen.

Erstens ist Abwechslung in der Ernährung die Grundlage eines gesunden Lebensstils. Jede Fruchtart bringt ein anderes Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Phytochemikalien mit sich. Je abwechslungsreicher der Speiseplan, desto besser wird der Körper mit verschiedenen Nährstoffarten versorgt. Zweitens sind exotische Früchte oft deutlich reicher an bestimmten Mikronährstoffen als gängige Sorten – Feijoa und Jod, Kaki und Betacarotin, Pitahaya und Magnesium sind gute Beispiele dafür.

Drittens, und das ist vielleicht am wichtigsten – Essen sollte eine Freude sein, keine Routine. Das Ausprobieren neuer Geschmäcker, Texturen und Düfte bereichert die alltägliche Erfahrung, erweitert den kulinarischen Horizont und kann eine großartige Gelegenheit für die ganze Familie sein. Kinder, die von klein auf dazu angehalten werden, verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu probieren, entwickeln laut Studien der British Nutrition Foundation bis ins Erwachsenenalter gesündere Ernährungsgewohnheiten.

Es gibt auch eine ökologische Dimension. Der Kauf von saisonalem und lokal verfügbarem exotischen Obst – zum Beispiel Kaki, die auch in Südeuropa angebaut wird und daher nicht vom anderen Ende der Welt eingeflogen werden muss – ist eine vernünftigere Wahl in Bezug auf den CO₂-Fußabdruck. Feijoa und Kaki werden zudem zunehmend auch unter mitteleuropäischen Bedingungen angebaut, sodass ihre Verfügbarkeit wachsen wird.

Eine Kaki, die auf der Fensterbank reift, eine über einer Schüssel mit Joghurt halbierte Feijoa oder eine in den morgendlichen Smoothie geschnittene Pitahaya – das sind kleine, erschwingliche Wege, um in den Alltag ein bisschen Abenteuer zu bringen. Und wer weiß – vielleicht wird aus der unbekannten Frucht, vor der Sie früher den Blick abgewendet haben, schon bald Ihr neuer Lieblingssnack.

Teilen Sie dies
Kategorie Suche Korb