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Wie man köstliche Berliner zubereitet und die Zeit mit der Familie genießt

Flaumige Krapfen aus der Vergangenheit - warum sind Fánky wieder im Rampenlicht der heimischen Küche?

Es gibt Gerichte, die mehr als nur Geschmack mit sich bringen – sie wecken Erinnerungen, Familientraditionen und den Duft der Kindheit. Einer dieser Schätze der tschechischen und slowakischen Küche sind Fánky. Diese leichten, frittierten Teigstücke erinnern viele an die Zeit des Karnevals, Märkte oder als Wochenenddessert von der Großmutter. Heute kehren Fánky nicht nur als Dessert zurück, sondern auch als Ausdruck von Nostalgie und dem Wunsch nach Einfachheit. Was macht Fánky so besonders, warum lieben wir sie bis heute und wie kann man sie leicht zu Hause zubereiten?

Was sind eigentlich Fánky und woher kommen sie?

Fánky sind im Grunde frittierte Teigwaren, die an Krapfen erinnern, aber im Gegensatz zu diesen ohne Füllung zubereitet werden. Sie haben eine feine, flaumige Struktur, zerbrechliche Ränder und eine typischerweise unregelmäßige Form, die eher an Fladen oder Knoten erinnert. Traditionell werden sie mit Puderzucker bestäubt serviert und oft wird dem Teig ein Schuss Rum oder Vanillezucker hinzugefügt, um den Geschmack zu betonen.

Ihr Ursprung reicht in alte europäische Kochbücher zurück, wo sie unter verschiedenen Namen erschienen: in Frankreich als „bugnes", in Polen als „faworki", in der Slowakei als „šišky" und bei uns unter dem Namen Fánky. Ihren Platz eroberten sie vor allem während des Karnevals – einer Zeit des Schlemmens vor dem Beginn der Fastenzeit, in der das Frittieren, Backen und Genießen von Süßigkeiten erlaubt war.

Fánky vs. Krapfen – worin unterscheiden sie sich?

Auf den ersten Blick könnte es scheinen, dass Fánky nur gewöhnliche kleine Krapfen sind. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein anderes Rezept und eine andere Zubereitungsmethode. Krapfen sind meist rund, mit Marmelade gefüllt und aus Hefeteig. Fánky sind dünner, meist ohne Füllung, und werden oft aus Quark- oder Joghurtteig zubereitet, der kein langes Gehen erfordert. Dies macht sie zu einer schnellen Alternative für alle, die nach etwas Süßem verlangen, ohne den ganzen Vormittag am Herd zu stehen.

Außerdem haben Fánky gerade durch das Fehlen einer Füllung und ihre kleinere Größe einen niedrigeren Energiegehalt als klassische Krapfen – auch wenn wir immer noch von einem frittierten Dessert sprechen.

Traditionelles Rezept für hausgemachte Fánky

Jede Familie hat ihr eigenes Rezept für Fánky, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Eines der beliebtesten und bewährtesten Rezepte enthält nur wenige Grundzutaten:

Zutaten:

  • 250 g glattes Mehl
  • 250 g weicher Quark
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Backpulver oder eine Prise Natron
  • eine Prise Salz
  • 1 Esslöffel Rum oder Vanilleextrakt (optional)
  • Öl zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. In einer Schüssel Quark, Ei, Zucker, Salz und eventuell einen Schuss Rum oder Vanilleextrakt vermischen.
  2. Mehl mit Backpulver mischen und einen weichen, nicht klebenden Teig herstellen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf eine Dicke von ca. 0,5 cm ausrollen.
  4. Mit einem Teigrädchen oder Messer Rechtecke schneiden, oder den Teig an einigen Stellen leicht einschneiden.
  5. Fánky in einer höheren Schicht erhitztem Öl von beiden Seiten goldbraun frittieren.
  6. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm mit Zucker bestreuen.

Einfach, oder? Und dennoch sind gerade durch diese Einfachheit frittierte Fánky so beliebt. Der Duft von frittiertem Teig, der durch die Küche zieht, erinnert an Zuhause und Sonntagnachmittage mit der Familie.

Wie man Fánky in einen gesünderen Lebensstil integrieren kann

Vielleicht denken Sie sich – „Aber Fánky sind frittiert, das ist nicht sehr gesund!" Obwohl Fánky kein diätisches Dessert sind, können sie Teil eines ausgewogenen Lebensstils sein, wenn wir sie mit Bedacht zubereiten.

Ein Tipp ist das Frittieren in gesünderen pflanzlichen Ölen, wie zum Beispiel Rapsöl, das eine höhere thermische Stabilität hat. Alternativ können Fánky in einer Fritteuse mit kontrollierter Temperatur zubereitet werden, was das Aufsaugen von Fett minimiert. Eine weitere Möglichkeit ist das Experimentieren mit dem Backen im Ofen – das Ergebnis wird nicht ganz dasselbe sein, aber geschmacklich kann es überraschend nahe kommen.

Für diejenigen, die Zucker einschränken, kann ein Teil der Süßung durch Stevia oder Erythrit ersetzt werden, und beim Bestäuben mit Zucker kann man sparsamer sein. Und schließlich – es ist nicht notwendig, sich jeden Tag Fánky zu gönnen. Gerade ihre Besonderheit macht sie zu einer süßen Freude, auf die wir uns freuen.

Fánky als Teil lokaler Tradition

Interessant ist, dass Fánky nicht nur eine kulinarische Angelegenheit sind – oft sind sie auch mit lokalen Traditionen und Festen verbunden. Zum Beispiel sind sie in der Slowakei Teil des Karnevalsumzugs, bei dem Frauen in Trachten sie direkt auf der Straße frittieren und den Passanten anbieten. In einigen tschechischen Dörfern begleiten Fánky dann das Frühlingsfest oder den Ostermontag.

In der Familie von Frau Lenka aus Südböhmen ist die Zubereitung von Fánky ein alljährliches Ritual: „Jeden Frühling, wenn die Kirschbäume blühen, treffen wir uns bei der Großmutter und frittieren Fánky nach ihrem handgeschriebenen Rezept. Vier Generationen an einem Tisch. Dieser Duft ist für mich ein Symbol der Kindheit und der familiären Wärme", sagt sie lächelnd. Dieses Beispiel zeigt schön, dass Fánky oft mehr als nur eine Süßigkeit sind – sie sind ein Bindeglied zwischen den Generationen.

Warum sind Fánky immer noch beliebt?

In einer Zeit, in der die Küche mit exotischen Rezepten und Superfoods gefüllt wird, könnte es scheinen, dass traditionelle Speisen ihren Platz verlieren. Das Gegenteil ist jedoch der Fall – die Rückkehr zu einfachen Rezepten und ehrlichem hausgemachtem Kochen erlebt eine Renaissance. Fánky sind der Beweis dafür, dass auch ein Gericht aus wenigen Zutaten den Gaumen erfreuen und gleichzeitig Freude am gemeinsamen Essen bringen kann.

Und was noch mehr ist – Fánky sind eine großartige Gelegenheit, Kinder in das Kochen einzubeziehen. Der Teig ist einfach, das Formen macht Spaß und das Ergebnis ist eine süße Belohnung. Zu Hause eigene Fánky zuzubereiten, vielleicht sogar nach einem modernisierten Rezept, ist ein kleiner Schritt zurück zu Werten, die wir im täglichen Trubel manchmal vergessen: gemeinsam verbrachte Zeit, Teilen und Freude an einfachen Dingen.

Egal, ob Sie sie als Fánky, šišky, bugnes oder flaumige Krapfen kennen – eines ist sicher: Dieses Rezept hat einen Platz auf Ihrem Tisch definitiv verdient.

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