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Syrniki sind zarte Quarkpfannkuchen, die Sie zum Frühstück und auch als Snack lieben werden.

Wer jemals durch Osteuropa gereist ist oder einfach gerne neue Frühstücksklassiker ausprobiert, ist wahrscheinlich schon einmal auf den Namen gestoßen. Syrniki sind feine Quarkplätzchen, die ein wenig wie Pfannkuchen aussehen, ein wenig wie kleine handliche Nocken – und schmecken so, dass man gerne zu ihnen zurückkehrt. Dabei handelt es sich nicht um eine Instagram-Modeerscheinung, sondern um ein traditionelles Gericht, das in Familien über Generationen weitergegeben wird. Und vielleicht ist es gerade deshalb, dass es heute wieder an Popularität gewinnt: Es ist einfach, sättigend, variabel und bei guter Zubereitung überraschend leicht.

Im Deutschen spricht man oft von Quarkpfannkuchen, obwohl Syrniki ihre eigene Persönlichkeit haben. Sie sind nicht so „teigzentriert“ wie klassische Pfannkuchen – ihre Basis ist Quark. Dadurch sind sie innen saftig, mit einer leicht gebräunten Oberfläche, und funktionieren hervorragend sowohl süß mit Obst als auch mit weniger süßen Beilagen wie Joghurt oder saurer Sahne. Und wenn man das Braten leichter gestalten möchte, gibt es auch die Variante Syrniki aus dem Ofen, die sich für einen gewöhnlichen Morgen eignet, an dem man nicht am Herd stehen möchte.

Was sind Syrniki und wie unterscheiden sie sich von gewöhnlichen Pfannkuchen

Die Frage „Was sind Syrniki“ scheint einfach, aber die Antwort hat ein paar interessante Details. Syrniki stammen hauptsächlich aus der ukrainischen und russischen Küche und ihr Name hängt mit dem Wort für Quark zusammen (in einigen Sprachen wird Quark als „syr“ bezeichnet). Es handelt sich also nicht um Käseplätzchen in unserem Sinne, sondern um Quarkplätzchen. In ihrer traditionellen Form werden sie aus Quark, Eiern, etwas Mehl (oder Grieß) und Süßungsmittel zubereitet. Der Teig ist dichter als Pfannkuchenteig, wird zu kleineren Bällchen geformt und dann in Mehl gewälzt, damit sie sich besser braten lassen und die Form behalten.

Auf den ersten Blick bietet sich ein Vergleich mit deutschen Quarkpfannkuchen an, aber der Unterschied liegt vor allem im Verhältnis der Zutaten. Bei Syrniki ist der Quark der Hauptdarsteller, das Mehl ist eher ein Bindemittel. Dadurch haben sie einen höheren Eiweißgehalt, sind sättigender und geschmacklich „milchiger“. Gleichzeitig sind sie empfindlicher in Bezug auf die Qualität und Konsistenz des Quarks: Wenn er zu feucht ist, klebt der Teig und zerfällt. Ist er hingegen zu trocken, können die Plätzchen bröselig wirken. Ein gut gewählter Quark ist also die halbe Miete.

Wenn Syrniki irgendwo in Bestform auftreten, dann ist es beim einfachen Frühstück. Stellen Sie sich einen gewöhnlichen Morgen vor: draußen grau, zu Hause Eile, im Kühlschrank bleibt Quark übrig, der eigentlich im Kuchen landen sollte. Statt aufwändigem Backen reichen ein paar Minuten und warme Plätzchen mit Obst stehen auf dem Tisch. Kinder nehmen sie in die Hand, Erwachsene genießen sie mit Kaffee – und ein gewöhnlicher Tag wird plötzlich erträglicher. Genau das ist der Zauber von Syrniki: Sie erfordern keinen festlichen Anlass, aber sie können einen schaffen.

Ernährungstechnisch lassen sich Syrniki leicht in eine „sauberere“ Version umwandeln. Statt weißem Zucker kann man weniger Süßungsmittel verwenden oder zu Obst greifen, das Mehl auf ein Minimum reduzieren und das Braten durch Backen ersetzen. Und da es sich um ein Gericht handelt, das üblicherweise mit Obst, Joghurt oder zusätzlichem Quark serviert wird, bietet sich auch eine Verbindung mit einem nachhaltigen Ansatz an: saisonales Obst, lokale Milchprodukte, minimales Verpackungsmaterial und keine unnötigen Fertigprodukte.

Wenn Sie sich fragen, welche Komponenten eine gesunde Ernährung ausmachen und warum es sich lohnt, auf zugesetzten Zucker zu achten, sind auch Empfehlungen vertrauenswürdiger Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Konsum von freien Zuckern ein guter Wegweiser: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/healthy-diet. Es geht nicht darum, aus Syrniki ein Diätprojekt zu machen, sondern eher um eine angenehme Erinnerung, dass ein süßes Frühstück auch vernünftig sein kann.

Rezept für Syrniki: einfache Basis, die sich variieren lässt

Die gute Nachricht ist, dass das Rezept für Syrniki keine Alchemie ist. Wenn es gelingt, die Konsistenz zu treffen, ist der Rest nur noch eine Frage des Geschmacks. In der Praxis werden meistens zwei Dinge diskutiert: welcher Quark verwendet werden soll und wie viel Mehl hinzugefügt werden soll. Allgemein gilt: Je trockener und fester der Quark, desto weniger Mehl wird benötigt. Und je weniger Mehl, desto mehr wird das Ergebnis „syrnikartig“ – also saftig, quarkig, zart.

Die Grundzutaten sind überraschend kurz und das ist eigentlich ein Vorteil: Man weiß genau, was man isst. Manchmal wird dem Teig auch eine Prise Salz hinzugefügt (auch bei süßen Gerichten macht das Sinn), Vanille oder Zitronenschale. Manche schwören auf Grieß anstelle eines Teils des Mehls, da er Feuchtigkeit aufsaugen kann und der Teig dann besser hält. Und wenn man wirklich eine feine Struktur erreichen möchte, kann der Quark kurz gemixt oder passiert werden, damit keine Klümpchen zurückbleiben.

Grundrezept für Syrniki (für ca. 10–12 kleinere Plätzchen)

  • 500 g Quark (idealerweise fettreicher und eher trockener)
  • 1–2 Eier (je nach Größe und Konsistenz des Quarks)
  • 2–4 Esslöffel Mehl für den Teig (nach Bedarf)
  • 1–2 Esslöffel Zucker oder ein anderes Süßungsmittel (kann reduziert werden)
  • Vanille oder Zitronenschale (optional)
  • eine Prise Salz
  • Mehl zum Wälzen und Formen
  • Fett zum Braten (wenn in der Pfanne gemacht wird)

Der Vorgang ist einfach: Der Quark wird mit Ei, Zucker, Salz und eventuell Aromastoffen vermischt. Das Mehl wird nach und nach hinzugefügt – das Ziel ist ein Teig, der die Form hält, aber kein „Kloß“ ist. Aus der Masse werden mit nassen oder leicht bemehlten Händen kleine Bällchen geformt, die flach gedrückt und leicht in Mehl gewälzt werden. Dann geht es ans Braten oder Backen.

In der Pfanne werden Syrniki bei mittlerer Hitze gebraten, damit sie auch innen durchwärmen und die Oberfläche nicht verbrennt. Oft hilft es, ihnen zunächst von beiden Seiten Farbe zu geben und sie dann für ein bis zwei Minuten unter einem Deckel „durchbacken“ zu lassen. Das Ergebnis sollte außen goldbraun, innen saftig und quarkig sein, nicht flüssig, aber auch nicht trocken.

Und jetzt ein kleiner Tipp, der im echten Leben die Nerven rettet: Wenn der Teig immer noch klebt und zerfällt, muss man nicht unbedingt Mehl in großen Mengen hineinschütten. Es hilft, ihn für 10–15 Minuten in den Kühlschrank zu stellen, damit er fest wird, oder einen Löffel Grieß hinzuzufügen und ihn kurz quellen zu lassen. Es klingt banal, aber der Unterschied ist oft enorm.

Womit serviert man Syrniki? Traditionell mit saurer Sahne und Marmelade, aber sie funktionieren auch hervorragend mit Joghurt, Quark, Honig, Zimt, frischem Obst oder Fruchtsoße. Für eine weniger süße Variante kann man den Zucker im Teig reduzieren und den Geschmack auf Obst aufbauen – zum Beispiel auf Blaubeeren, die nur kurz in der Pfanne erhitzt werden. In solchen Momenten ist es nützlich, sich an die einfache Regel zu erinnern: weniger ist oft mehr, besonders wenn die Basis von guter Qualität ist.

„Das beste Rezept ist das, das man auch an einem Montagmorgen wiederholen kann“, sagt man manchmal in der Küche mit einem Augenzwinkern – und Syrniki fallen genau in diese Kategorie.

Syrniki aus dem Ofen: wenn weniger Fett und mehr Komfort gewünscht sind

Die Variante Syrniki aus dem Ofen ist ideal für diejenigen, die keine Lust haben, die Pfanne zu bewachen, oder das Braten reduzieren möchten. Der Geschmack wird ein wenig anders sein: weniger „gebraten“, mehr zart und quarkig. Aber genau das kann jemandem gefallen, besonders wenn die Syrniki mit Obst und einer cremigeren Beilage serviert werden.

Das Vorgehen ist im Grunde dasselbe wie bei der Pfanne, nur werden die Syrniki auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Oft wird empfohlen, sie leicht mit geschmolzener Butter oder Öl zu bestreichen, damit die Oberfläche nicht austrocknet und Farbe bekommt. Gebacken wird bei etwa 180–200 °C, je nach Ofen und Größe der Plätzchen, etwa 15–25 Minuten. In der Hälfte der Zeit können sie vorsichtig gewendet werden, aber das ist nicht immer notwendig – es hängt davon ab, wie sehr die goldene Oberfläche gewünscht wird.

Der große Vorteil des Backens ist die Konsistenz: Wenn der Teig richtig gemacht wird, verhalten sich die Syrniki im Ofen vorhersehbar. Zudem können sie auch in größeren Mengen zubereitet werden, sodass sie sich für ein Wochenendfrühstück für die Familie oder einen Brunch eignen, bei dem Teller am Tisch wechseln und niemand warten möchte, bis die nächste Charge fertig gebraten ist.

Im realen Haushaltsbetrieb stellt sich oft auch die Frage, was zu tun ist, wenn Reste übrig bleiben. Und hier sind Syrniki überraschend praktisch: Im Kühlschrank halten sie sich und können am nächsten Tag kurz in der Pfanne, im Ofen oder trocken in einer beschichteten Pfanne erwärmt werden. Manchen schmecken sie sogar kalt, zum Beispiel mit Joghurt in einer Box für unterwegs. Solches Essen hat einen besonderen Charme – es ist nicht einmalig, es kann sich dem Tag anpassen.

Und noch ein Detail, das erwähnenswert ist: Die gebackene Version verführt dazu, die Syrniki „zu gesund“ zu machen und alles zu reduzieren, was die Struktur hält. Doch auch hier gilt, dass ein wenig Mehl oder Grieß seinen Sinn hat. Das Ergebnis sollte kein bröseliger Quark auf dem Blech sein, sondern ein Plätzchen, das die Form hält und mit Gabel oder in der Hand gegessen werden kann.

Wenn jemand fragt, ob die Quarkpfannkuchen in der Pfanne oder die Syrniki im Ofen besser sind, ist die Antwort oft überraschend einfach: Es hängt von der Stimmung und der Zeit ab. Die Pfanne bietet ein intensiveres Braten und einen „Dessert“-Eindruck, der Ofen bietet Ruhe und Einfachheit. Und beide Wege führen zu einem Frühstück, das nicht auf künstlichen Aromen basiert, sondern auf einfachem Quark, Ei und ein paar Grundzutaten.

In Zeiten, in denen oft nach schnellen Gerichten gesucht wird, die die Küche nicht mit Verpackungen und Fertigprodukten überladen, wirken Syrniki wie eine kleine Rückkehr zur Normalität. Es reicht, hochwertigen Quark zu kaufen, ihn mit saisonalem Obst zu ergänzen, und statt aufwändiger Süßigkeiten entsteht etwas, das den Geschmack erfreut und das Gefühl gibt, dass zu Hause echtes Essen gekocht wird. Und ist das nicht genau das, was man von einem guten Frühstück erwartet? Einfachheit, die funktioniert.

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