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Der beste Strudelteig weckt Erinnerungen und familiäre Gemütlichkeit

Wie man den besten Strudelteig macht - ein duftender Klassiker, der nie enttäuscht

Strudel, oder auch Apfelstrudel, ist eines dieser Desserts, das nach Kindheit, der Küche der Großmutter und einem gemütlichen Sonntag am Familientisch duftet. Er benötigt keine komplizierten Zutaten, aber gerade in der Einfachheit liegt sein Zauber. Und obwohl die Füllung eine Rolle spielt – von klassischen Äpfeln über Quark oder Mohn bis hin zu modernen Varianten mit Nüssen und Trockenfrüchten – steht und fällt der Erfolg des Strudels vor allem mit dem Teig. Wenn der Teig schlecht ist, rettet ihn selbst die beste Füllung nicht. Aber wie bereitet man den wirklich besten Strudelteig zu?

Blätterteig, gezogener Teig, Quarkteig… Welchen Teig sollte man wählen?

Heute gibt es mehrere Varianten, wie man den Teig für einen Strudel zubereiten kann. Manche schwören auf gekauften Blätterteig, andere bestehen auf traditionellen gezogenen Teig, der von Hand dünn ausgewalzt wird. Und dann gibt es noch modernere Ansätze, zum Beispiel mit Quark- oder Joghurtbasis. Jeder hat seine Vorteile, aber wenn wir nach dem „besten Strudelteig" suchen, hängt es vor allem davon ab, was wir von ihm erwarten.

Blätterteig ist schnell, zart und hält die Füllung gut zusammen. Er eignet sich, wenn man Strudel ohne unnötiges Warten zubereiten möchte. Aber selten kommt er an gezogenen Teig heran, was Geschmack und Leichtigkeit betrifft. Zudem kann gekaufter Blätterteig Palmöl oder andere unerwünschte Zutaten enthalten, was Anhänger eines gesünderen Lebensstils nicht sonderlich erfreut.

Gezogener Teig ist eine andere Liga. Seine Zubereitung erfordert zwar etwas Geduld und Übung, aber das Ergebnis lohnt sich. Er ist dünn wie Pergament, schön elastisch und nach dem Backen gleichzeitig knusprig und saftig. Und das Beste ist – man weiß genau, was drin ist. Mehl, Wasser, ein wenig Öl, ein Hauch Essig und Salz. Nicht mehr und nicht weniger. Die ideale Wahl für diejenigen, die einen hausgemachten, einfachen und wirklich traditionellen Strudelteig suchen.

Dann gibt es Quark- oder Joghurtteig, die dichter, saftiger und leicht zuzubereiten sind. Sie sind eine großartige Wahl für Anfänger oder für diejenigen, die die klassische Variante ein wenig abwandeln möchten. Sie eignen sich sowohl für süße als auch herzhafte Strudel und bleiben dank des höheren Fettgehalts länger weich.

Rezept für einen ehrlichen gezogenen Teig wie von Oma

Wenn Sie zu Hause den wirklich besten Strudelteig ausprobieren möchten, präsentieren wir Ihnen ein bewährtes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Es sind keine Küchenmaschinen oder Spezialwerkzeuge nötig – nur etwas Geduld und gutes Mehl.

Zutaten:

  • 250 g glattes Mehl (idealerweise tschechischen Ursprungs)
  • 1 Ei (kann weggelassen werden)
  • eine Prise Salz
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl
  • 1 Teelöffel Essig
  • etwa 125 ml lauwarmes Wasser

Geben Sie das Mehl und das Salz in eine große Schüssel, fügen Sie Öl, Essig, Ei (wenn verwendet) hinzu und gießen Sie nach und nach das Wasser dazu. Den Teig mit den Händen zu einer glatten, elastischen Kugel verarbeiten. Man sagt manchmal, der „Teig sollte wie ein Ohrläppchen sein“ – weich, nicht klebrig, aber nicht zu trocken. Danach mit einer Schüssel oder einem Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Gerne auch eine Stunde. Die Ruhezeit ist der Schlüssel zur Elastizität – der Teig wird sich wunderbar ziehen lassen.

Auf einem leicht bemehlten Tuch (ideal aus Leinen) den Teig zu einer dickeren Platte ausrollen und dann vorsichtig mit den Händen in Richtung der Ränder ziehen. Es sollte so dünn sein, dass man das Muster des Tuchs durchsehen kann. Wenn er an einer Stelle etwas reißt, ist das nicht schlimm – die äußeren Schichten werden beim Aufrollen überlappen.

Ein Trick, der den Strudel aufwertet – richtig schichten und rollen

Während die Füllung variabel sein kann – von klassischen Äpfeln mit Rosinen bis hin zu Birnen, Mohn, Nüssen oder einer herzhaften Version mit Spinat und Käse – benötigt der Teig die richtige Herangehensweise auch bei der Zusammenstellung. Die Füllung auf etwa zwei Drittel des ausgerollten Teigs verteilen und einen freien Rand für einfacheres Einrollen lassen. Nicht vergessen, mit Semmelbröseln oder gemahlenen Nüssen zu bestreuen, um den überschüssigen Saft der Äpfel aufzusaugen. Das Aufrollen von der Füllung her beginnen und mit dem freien Rand abschließen, diesen gut andrücken.

Bei 180 °C goldbraun backen, idealerweise auf Backpapier. Den fertigen Strudel mit Butter oder Pflanzenfett bestreichen und kurz abkühlen lassen. Und dann? Einfach mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Eine Küchen-Geschichte – wenn Strudel Generationen verbindet

Eine Leserin des Ferwer-Blogs, Frau Alena aus Brno, schrieb uns eine schöne E-Mail mit der Geschichte, wie ihre Enkelin im Frühjahr beschloss, Strudel nach einem alten Rezept aus dem Familienkochbuch zu lernen. „Oma, zeig mir lieber, wie man das richtig macht“, sagte sie zu ihr. Schließlich haben sie nicht nur drei Strudel gebacken – einen klassischen mit Äpfeln, einen mit Mohn und einen herzhaften mit Kohl – sondern auch zum ersten Mal seit Jahren wirklich offen miteinander gesprochen. „Dieser Tag war mehr als nur Backen. Es war eine Rückkehr zu den Wurzeln. Und der Strudel? Der beste, den ich je gegessen habe.“

Solche Momente zeigen, dass Strudel nicht nur ein Dessert ist – er ist eine Brücke zwischen Generationen, eine Möglichkeit, die Zeit anzuhalten und zusammen zu sein.

Gesündere Alternativen – auch Strudel kann umweltfreundlich sein

In der heutigen Zeit, in der das Interesse an einem gesunden Lebensstil und einem nachhaltigen Ansatz wächst, suchen viele Menschen auch nach gesünderen Alternativen zu traditionellen Rezepten. Und Strudel ist da keine Ausnahme. Gezogener Teig lässt sich leicht auch aus Bio-Mehl zubereiten, Pflanzenöl aus ökologischem Anbau verwenden und Zucker durch Ahornsirup oder Kokoszucker ersetzen. Anstelle von klassischem Paniermehl können Sie gemahlene Nüsse oder Flocken verwenden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Vollkornmehlen, und zwar nicht nur aus Weizen, sondern auch aus Dinkel. Das Ergebnis wird etwas anders sein – etwas dichter und mit einem kräftigeren Geschmack – aber für viele eine angenehme Veränderung. Auch in der Füllung lassen sich Wunder vollbringen: Anstelle von Zucker frische Datteln verwenden, Zimt, Kardamom oder Vanille hinzufügen und Sie haben einen Strudel, der nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch einen höheren Nährwert hat.

Strudel als Symbol des Zuhauses

Ob Sie sich für den klassischen gezogenen Teig entscheiden oder den Weg moderner Variationen gehen, eines ist sicher – der beste Strudelteig ist der, der eine Seele hat. Der, der mit Liebe, Geduld und Freude am Backen entsteht. Denn genau das macht aus einem einfachen Strudel etwas mehr – eine Erinnerung, ein Erlebnis, ein Duft, der durch die Küche schwebt und die Familie an den Tisch zieht.

Wie der französische Koch Auguste Escoffier sagte: „Ein gutes Gericht verbindet Menschen. Aber ein Dessert? Das ist das Herz des Tisches." Und Strudel? Er hat definitiv ein Herz.

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